Köln, Berlin | Der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, ist am Donnerstag, 10. Mai 2012, in Berlin von der Delegiertenversammlung der Verlegerorganisation im Amt bestätigt worden. Heinen ist Herausgeber der „Kölnischen/Bonner Rundschau“ und Mitgesellschafter der Berliner Verlag GmbH. Er steht seit dem Jahr 2000 an der Spitze des BDZV, zuvor war er zehn Jahre lang Vizepräsident.

Zu Erwartungen an die Politik äußerte der BDZV-Präsident: „Die Position der Zeitungen in der künftigen digitalen Welt hängt maßgeblich auch von den politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen ab.“ Zu den drängenden Themen zählten hier der anstehende Entwurf für ein Leistungsschutzrecht für die Presse, die Novellierung der Pressefusionskontrolle sowie „die leidige Auseinandersetzung“ mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk über die Beschränkung übergroßer Textangebote in den Telemedien von ARD und ZDF.

Als Vizepräsidenten in ihrem Amt bestätigt wurden Dr. Richard  Rebmann, Geschäftsführer der Südwestdeutschen Medien Holding GmbH, Stuttgart, und Hans Georg Schnücker, Sprecher der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Rhein Main, Mainz, und Vorsitzender des Aufsichtsrats der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft in Frankfurt am Main.

Neu ins Präsidium gewählt wurden Jan Bayer, Vorstand Welt-Gruppe und Technik bei der Axel Springer AG, Berlin/Hamburg, sowie Christoph Barnstorf-Laumanns, Verleger „Der Patriot“, Lippstadt. Sie folgen als Vizepräsidenten Dr. Wolfgang Pütz, Verleger des „Remscheider General-Anzeigers“, und Rudolf Knepper, bis Ende 2011 stellvertretender Vorstandsvorsitzender sowie Vorstand Technik und Logistik bei der Axel Springer AG, nach, die nicht mehr kandidiert hatten.

Autor: ag