Köln/Kassel (ots), 8.12.2007, 12:00 Uhr // Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier… Wer kennt ihn nicht, den weihnachtlichen Abzählreim, bei dem die Kerzen auf dem Adventskranz das baldige Erscheinen des Christkindes ankündigen. Vor lauter Vorfreude wird dabei zuweilen aber die nötige Vorsicht vergessen. Eine brennende Kerze jedoch stellt stets eine Gefahr dar. Direkt über der Flamme werden mehr als 700 Grad Celsius gemessen. Diese Hitze kann brennbare Gegenstände oder trockene Tannenzweige ganz schnell entzünden und binnen weniger Minuten das Feuer auf die gesamte Wohnung übergreifen lassen.

Die Statistik spricht Bände: Pünktlich zur Weihnachtszeit steigt die Zahl der Wohnungsbrände sprunghaft an. Denn neben den Kerzen bedeuten auch elektrische Lichterketten eine Gefahr. Wer seinen Weihnachtsbaum damit schmückt, geht zwar zunächst ein geringeres Risiko ein. Aber defekte oder falsch gewählte Glühbirnen sowie beschädigte oder überhitzte Kabel können einen Schwelbrand auslösen.

So oder so sollte ein Feuerlöscher parat stehen, mit dem ein entstehender Brand im Handumdrehen gelöscht werden kann: Sicherung ziehen, Schlagkopf drücken und mit mehreren kräftigen Stößen aus einem Meter Abstand auf den Brandherd zielen. Am besten, man macht sich bereits vorher damit vertraut. Denn wenn wirklich "der Baum" brennt, ist es mit der festlichen Stimmung schnell vorbei.

Mit Feuerlöschern und Rauchwarnmeldern sicher ins neue Jahr
Unabhängig davon, so eine weitere Empfehlung des bvbf, gehören in jede Wohnung auch Rauchwarnmelder, die selbst kleinste Rauchpartikel registrieren und Alarm auslösen, wenn es "brenzlig" wird. So gewinnt man kostbare Zeit, kann Bewohner in Sicherheit bringen und mit dem Feuerlöscher rechtzeitig eingreifen. Mit dieser kleinen Investition in den Brandschutz macht man sich also selbst das schönste Geschenk – und hat noch das ganze Jahr etwas davon.

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